Brasiliens WhatsApp-Kapitän: Ein Wahlkampf an der Fake-News-Front

In Brasilien steht der zweite Wahlgang der Präsidentschaftswahl bevor. Der rechtspopulistische Kandidat Jair Bolsonaro ist auch mit seinem schmutzigen Onlinewahlkampf zum Favorit geworden. Hetze, Fake News und Massen-Propaganda gehen vor allem auf WhatsApp viral – und bringen Anti-Fake-News-Initiativen in Gefahr.

Screenshot Wired Brazil Fakenews

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Wahlkampf mit gekauften WhatsApp-Nachrichten: Die brasilianische Lügenfabrik

Kurz vor der Stichwahl erschüttert ein Fake-News-Skandal Brasilien: Anhänger des Rechtspopulisten Jair Bolsonaro sollen WhatsApp-Gruppen mit Falschnachrichten geflutet haben – doch der Kandidat hetzt einfach weiter.

Von Julia Jaroschewski, Rio de Janeiro

 

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Im Radio Eins Medienmagazin und RBB Inforadio: Wahlen, digitaler Wahlkampf und die Fakenews-Krise

Nach der ersten Wahlrunde: Hass, Hetze und Fakenews greifen im Wahlkampf um sich. Im Interview im Medienmagazin im RBB Inforadio erklären wir, was gerade in Brasilien passiert.

Im aktuellen Medienmagazin kommentieren wir die Wahlen in Brasilien, die Gründe für den Aufstieg Bolsonaro, und wie die beiden Spitzen-Kandidaten Bolsonaro und Haddad auch im digitalen Wahlkampf einen neuen Kurs im Endspurt einschlagen. In der Sendung wird zudem die Bayernwahl und der Mord an der bulgarischen Journalistin Wiktorija Marinowa analysiert.

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Gejagt und vertrieben: Wie Süchtige auf den Philippinen überleben

Auf den Philippinen glauben viele, dass Rodrigo* und Jon* es verdient hätten, zu sterben. Jeden Tag mischen sich die Brüder mehrmals das aufputschende Shabu, Crystal Meth, mit dem Betäubungsmittel Nubain, und injizieren sich die Droge. “Das knallt richtig – es macht mich mindestens zwei Stunden high und fühlt sich gut an”, sagt der 30-jährige Rodrigo. “Wenn ich keine Drogen bekomme, werde ich sofort schläfrig, ich könnte ohne nicht arbeiten. Ich muss es jeden Tag nehmen.”

Screenshot bento.de

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Eine Linie Koks ist hier das Feierabendbier: Drogensüchtige aus Kolumbien erzählen

Julian ließ sich auf einer Party zum ersten Mal Heroin spritzen. Er war 22 Jahre alt und hatte dort neue Leute kennengelernt, sie boten ihm Heroin an. Er streckte seinen Arm hin, sie setzten die Nadel an. “Es war wie in einem Impfzentrum – einer nach dem anderen ließ sich einen Schuss setzen”, sagt Julian. Von da an sei er süchtig gewesen.

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Zerrissenes Land

Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg geht es in Kolumbien darum, den Friedensprozess voranzutreiben und die Geschehnisse aufzuarbeiten. Doch geraten die Journalisten oft selbst zwischen die Fronten.

Beitrag im "journalist"-Magazin

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